MISSIONARE ANSCHNUR - Ein Brett für löbliche Christen!

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 Betreff des Beitrags: Die himmlische Mutter
BeitragVerfasst: Do 12. Jul 2012, 21:01 
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Registriert: Mi 11. Jul 2012, 22:58
Beiträge: 21
Hochverehrte Herren dieser redlichen Anschnur-Gemeinde,

bisweilen kommt es vor, dass ich während des Putzens und Kochens in unserem Hause ein wenig nachdenklich werde. Da es sich für ein Weib freilich nicht geziemt, so hat mir der gute Justus vielfach eingedroschen, zu grübeln, nutze ich diese Zeiten nun dafür, mir Gebete zur Ehrung der Mutter Gottes zu überlegen.

Ich hoffe Sie finden Gefallen an meiner simplen Poesie und finden sie inspirierend für eigene Gebete!

Zitat:
Gottesgebärerin, du Gute,
Gebarst oh schmerzensreiche Mutter,
Den HERRN der Herrn von deinem Blute.

Jungfrau voller Güte,
Barmherz'ge, oh behüte,
Auch diese Nacht der Gläub'gen Schlaf.

Mutter ohn' Makel, Unbefleckte!
Deinen Sohn der HERR erweckte,
Und aus des Todes Rachen riss.

Heilig heilig will ich rufen,
Und schallen soll es von den Bergen,
Wenn Menschen deine Ehre suchen!

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade!


Es preist die Mutter vom guten Rat,
Johanna Fester

_________________
Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, denn er ist Gottes Bild und Abglanz, die Frau aber ist des Mannes Abglanz.
(1. Korinther, 11,7)


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 Betreff des Beitrags: Re: Die himmlische Mutter
BeitragVerfasst: Do 12. Jul 2012, 21:12 
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Brettbruder
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Registriert: Fr 16. Sep 2011, 23:19
Beiträge: 480
Frau Fester.
Heureka! Ein gar töftes Werk!
Aber kann es nicht sein, daß Sie etwas liederlich die Hausarbeit verrichten?
Wie kann man denn beim Kochen und Putzen Poesie betreiben,
wenn man sich vollends auf die Arbeit konzentriert!

bohrend,
Tröllinger


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 Betreff des Beitrags: Re: Die himmlische Mutter
BeitragVerfasst: Do 12. Jul 2012, 21:19 
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Registriert: Mi 11. Jul 2012, 22:58
Beiträge: 21
Verehrter Herr Tröllinger,

bitte denken Sie nicht schlecht über mich. Selbstverständlich dichte ich nur, wenn ich etwa vor dem Ofen darauf warte, dass das Brot fein gebacken wird.
Früher als unerfahrenes Mädel empfand ich diese Wartezeiten als störend, doch heute nutze ich sie zur Lobpreisung des Herrn. Hosianna, der HERR hat uns Weibern die Fähigkeit gegeben, gleichzeitig zu beten und zu backen!

Überwältigt von der Liebe des HERRN,
Johanna Fester

_________________
Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, denn er ist Gottes Bild und Abglanz, die Frau aber ist des Mannes Abglanz.
(1. Korinther, 11,7)


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 Betreff des Beitrags: Re: Die himmlische Mutter
BeitragVerfasst: Fr 13. Jul 2012, 00:08 
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Registriert: So 27. Mai 2012, 00:10
Beiträge: 30
Noch eine dumme Anmaßung von mir, und der Herr Brunzel wird mich verbannen. Wie löblich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die himmlische Mutter
BeitragVerfasst: Fr 13. Jul 2012, 21:54 
Abschnur
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Registriert: Do 15. Sep 2011, 04:55
Beiträge: 1577
Wohnort: In einem kleinen Häuschen mit eigener Kapelle und einer Hausmagd.
Frau Fester, erzählen Sie uns bitte nicht, das Sie, ein Weib, dieses schöne Gedicht allein geschrieben haben. Sicher erhielten Sie Hilfe von einem männlichen Wesen.

_________________
Der HERR ist groß und sehr löblich, und seine Größe ist unausforschlich. -Psalm 145.3


wwn.brunzelaufduröhre.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Die himmlische Mutter
BeitragVerfasst: Fr 13. Jul 2012, 22:05 
Abschnur
Verstorbener Administrant
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Registriert: So 8. Jul 2012, 18:57
Beiträge: 438
Frau Fester,

Das Gedicht, dessen Zeilen soeben meine unwürdigen Augen berührte, rührt mich zu Tränen.
Ich bin beeindruckt von ihrem Werke, obgleich ich mir doch die selbe Frage wie Meister Brunzel stelle.

Lächelnd


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 Betreff des Beitrags: Re: Die himmlische Mutter
BeitragVerfasst: Sa 14. Jul 2012, 04:15 
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Registriert: Mi 4. Jul 2012, 14:53
Beiträge: 40
Werte Frau Fester!

Ich bin hin und her gerissen. Einerseits wünsche ich mir für Sie, Sie wären im Mittelalter geboren um den triebgesteuerten Minnesängern mit Ihrer christlichen Dichtkunst entgegenzuwirken. Andererseits wären Sie damals vermutlich verbrannt worden, da die Dichtkunst dem überlegenen Geschlecht (also den Männern) vorbehalten war.

Seine nächtliche Milch trinkend,
Traugott Melch


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 Betreff des Beitrags: Re: Die himmlische Mutter
BeitragVerfasst: Sa 14. Jul 2012, 10:32 
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Registriert: Mi 11. Jul 2012, 22:58
Beiträge: 21
Hochverehrter Herr Brunzel, werter Herr Krautfuß,

Sie haben ganz Recht. Natürlich habe ich das Gebet nicht alleine geschrieben. So wie jedes Tun wurde mir auch die Inspiration zu diesen Zeilen allein vom HERRN eingegeben.
Und SEIN Wille kann durchaus auch von einem Weibe ausgeführt werden. Bedenken Sie, dass die Patronin der Dichter, die heilige Cäcilia von Rom auch ein Weib ist.
Das Weib ist zwar nur der Abglanz des Mannes (1. Korinther, 11,7), aber der Mann ist immerhin im Bilde GOTTES geschaffen! Selbst der Abglanz des Abglanzes des HERRN leuchtet hell.
Auch zeigt die Geschichte unserer Kirche, dass es immer wieder redliche Weiber gab, die den katholischen Glauben praktizierten und förderten. Denken Sie nur an meine Namenspatronin, die Heilige Johanna vom Kreuze (auch als Jeanne Delanoue bekannt). Sie gründete einen Orden und sorgte sich zeitlebens um das Wohl der Armen und Schwachen.

Doch - leider! - verhalten sich viele Weiber töricht, wie einst Eva, die sich von der Schlange verführen ließ. Ihre Erbsünde lastet auf uns.


Werter Herr Melch,

Sie verdrehen die Fakten: Im Mittelalter wurden keine betenden Frauen, sondern teuflische Hexen verbrannt.

Es grüßt fein,
Johanna Fester

_________________
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(1. Korinther, 11,7)


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 Betreff des Beitrags: Re: Die himmlische Mutter
BeitragVerfasst: Sa 14. Jul 2012, 13:34 
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Registriert: Mi 4. Jul 2012, 14:53
Beiträge: 40
Werte Frau Fester!

Nicht selten ging es damals auch um Sympathien. Seien Sie sich jedoch sicher, dass ich mich zu Ihnen auf den Scheiterhaufen gelegt hätte, wären Sie damals verbrannt worden!

Loyal,
Traugott Melch


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