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 Betreff des Beitrags: Löbliches Gedicht - Gott der Hirt
BeitragVerfasst: Di 28. Aug 2012, 21:00 
Abschnur
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Registriert: Mi 15. Aug 2012, 20:54
Beiträge: 55
Werte Herren, Ich möchte Ihnen gerne ein knorkes Gedicht zeigen.

Gott der Hirt

Es ist ein Schäfer fromm und gut,
Der treibet güldne Schafe aus,
Er hält sie wohl in sichrer Hut,
Und jedes kommt ihm froh zu Haus;
Blau ist die weite Himmelsweide,
Der Schäfer sitzt auf höchster Höh'
Und schaut die Weltenenden beide,
Daß seiner Schar kein Leid gescheh'.

So weidet sie in Ewigkeit,
Und jedes kennet seine Flur
Und weichet keinen Finger breit
Von seines Weges fester Spur;
Man sieht die einen um die andern
Gar lustig ohne Anstoß gehn,
Denn könnten sie in Irre wandern,
So müßte gleich die Welt vergehn.

Der Herde Fürstin Sonne heißt,
Ihr folgt ihr Sohn, der helle Tag,
Der Mond wird als ihr Fürst gepreist,
Daß sich die Nacht erfreuen mag;
Ihm folgen viele tausend Lichter
Als schnelle Diener hübsch und fein
Und ziehn die Menschenangesichter
Empor mit wunderbarem Schein.

Denn wie mit Gottes Augen blickt
Das ganze Firmament herab,
Und bis ins tiefste Herz entzückt
Verläßt der Mensch sein Erdengrab,
Er schwingt sich über Erdenqualen
Hin, wo der Seraph selig fliegt,
Wo aller Tand von Wort und Zahlen,
Wo der Gedanke selbst versiegt.

Du, der die güldnen Schafe treibt,
Du guter, treuer, frommer Gott,
Was in die Brust so tief sich schreibt,
Das ist kein Wahn, das ist kein Spott:
Ich werde mit der sel'gen Herde
Einst droben lustig weiden gehn
Und als ein dunkles Bild die Erde
Tief unter mir sich wälzen sehn.

Laß denn die güldnen Schafe aus,
O Schäfer, laß sie wieder ein,
Ich schaue immer froh hinaus
In deiner Auen hehren Schein;
Und wann der Mond mit seinen Sternen
So lieb auf mich herniederblinkt,
Dann fühl' ich, wie aus jenen Fernen
Dein Licht empor zur Wonne winkt.

_________________
Hesekiel 26, 6: Und ihre Töchter des Landes sollen durchs Schwert erwürgt werden und so erfahren, daß ich der HERR bin.


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BeitragVerfasst: Mi 29. Aug 2012, 23:11 
Abschnur
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Registriert: Do 15. Sep 2011, 04:55
Beiträge: 1577
Wohnort: In einem kleinen Häuschen mit eigener Kapelle und einer Hausmagd.
ich danke Ihnen für dieses wunderbare kleine Stück von hochlöblicher Dichtkunst. Meine Augen füllen sich mit Tränen.

Es schluchzt hilflos,

Heinrich Walter Brunzel

_________________
Der HERR ist groß und sehr löblich, und seine Größe ist unausforschlich. -Psalm 145.3


wwn.brunzelaufduröhre.de


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BeitragVerfasst: Do 30. Aug 2012, 14:11 
Abschnur
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Registriert: Mi 15. Aug 2012, 20:54
Beiträge: 55
Werter Herr Brunzel,

Als ich Ihre Worte lesen durfte, füllten sich meine Augen ebenfalls mit Tränen.
Es erfüllt mein unwürdiges Herz mit tiefer Zufriedenheit, dass Sie dieses knorke Gedichtchen glücklich machte.

Es weint ebenfalls
Edeltraud Friedrich

_________________
Hesekiel 26, 6: Und ihre Töchter des Landes sollen durchs Schwert erwürgt werden und so erfahren, daß ich der HERR bin.


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BeitragVerfasst: Mo 15. Okt 2012, 20:53 
Abschnur
Hurenkind
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Registriert: Fr 12. Okt 2012, 01:52
Beiträge: 31
Frau Friedrich,
dieses Meisterwerk erfüllte mich mit Wärme und Geborgenheit,
vielen dank dafür, sie erheiterten mir den Abend.

Gerührt,
Helmut Schulze

_________________
Gott vermag mehr zu bewirken, als der Mensch begreifen kann. (Thomas Hemerken, 1379/80 - 1471)


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BeitragVerfasst: Mo 11. Mär 2013, 19:54 
Abschnur
Brettbruder
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Registriert: Do 7. Mär 2013, 17:12
Beiträge: 212
Liebe Frau Friedrich,

stammt dieses Kleinod aus Ihrer Feder? Ja? Ich werde sie für einen Dichterpreis vorschlagen, es ist Ihnen sehr gut gelungen! Löblich, löblich!

die Telefonnummer des Nobelpreiskomitees suchend
Heinrich Hacker

_________________
Unschuld und Redlichkeit mögen mich schützen, denn ich hoffe auf dich, o Herr. Ps 25,21


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BeitragVerfasst: Sa 20. Jul 2013, 18:10 
Abschnur
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Registriert: So 23. Jun 2013, 16:01
Beiträge: 29
Werte Frau Friedrich,

dieser Faden ist zwar schon etwas älter, jedoch möchte ich Ihnen unbedingt meinen Respekt aussprechen. Welch
ein schönes lyrisches Machwerk Sie da verfasst haben. Ich bin gerührt und mit Glück erfüllt. Auch mein Weib und
meine Kinder sind von Ihrem Gedicht überwältigt.

Den Enkeln vorlesend,
Heiner Rowandinski


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